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Ein Blick auf den Getreideanbau in Appenzell Ausserrhoden




Historisches

Im Appenzellerland hat sich die Landschaft im Laufe der Zeit stark gewandelt. Während früher der Ackerbau eine bedeutende Rolle spielte, ist er heutzutage nicht mehr weit verbreitet. Stattdessen haben die Milchwirtschaft und die nachgelagerte Käse- und Fleischproduktion an Bedeutung gewonnen.

Aufgrund der Topografie ist Ackerbau an vielen Stellen im Appenzellerland nicht möglich. Dennoch nimmt das Interesse am Thema Ackerbau im Appenzellerland wieder zu. Der Klimawandel, verbesserte Sorten und fortschrittlichere Mechanisierung erleichtern allmählich den Ackerbau in der Bergregion. In der Region Appenzell gibt es etwa 25 Landwirte, die einen kleinen Ackerbauzweig betreiben. Zusammengeschlossen sind die Landwirte in der IG Ackerbau Appenzellerland.

 

Die Vielfalt an Schweizer Getreide

In der Schweiz wird eine breite Palette an Getreidearten für die menschliche sowie tierische Ernährung angebaut. Darunter befinden sich vor allem Weizen, Gerste, Roggen und Hafer. Auch Dinkel, Emmer, Hirse und Buchweizen erfreuen sich allmählich wieder an vermehrtem Anbau. Aus den Rohwaren werden unterschiedliche Produkte hergestellt, so zum Beispiel Mehl, Brot, Müsliflocken oder Teigwaren für die menschliche Ernährung oder Tierfutter. Der diverse Anbau ist nicht nur für die Lebensmittel- und Futterproduktion erfreuenswert, sondern auch für die Biodiversität. Unterschiedliche Getreidearten bieten einer Vielfalt an Tieren Lebensraum.

 

Dinkelanbau 2024 in der Chrüterei Stein

Nach dem letztjährigen erfolgreichen Haferanbau wird sich die Chrüterei Stein in diesem Jahr auf den Dinkelanbau fokussieren. Auf 35 Aren wird die Sorte Oberkulmer Rotkorn gedeihen. Die Getreidekörner, die die Chrüterei Stein nicht für eigene Produkte benötigt, werden der Bäckerei Böhli AG für die Produktion von feinen regionalen Broten geliefert. Wer sich das Dinkelfeld im Sommer 2024 ansehen möchte, ist herzlich eingeladen.

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So lässig! Wir bauen seit ein paar Jahren verschiedenes Getreide in Urnäsch auf über 1'000 Meter Höhe an. Wir sind im Austausch im Verein Alpsteinkorn. Wenn alles gut kommt, werden wir dieses Jahr erstmals mit einer "nostalgischen" Dreschmaschine unseren Dinkel dreschen. Sehr spannendes Thema. Liebe Grüsse, Miriam (vom www.erlebnisbauernhof-neuhus.ch)

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