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Was kann eine Trockenmauer?


Trockenmauern sind nichts anderes als aufeinander geschichtete Steine. Menschen bauen seit Jahrtausenden solche Mauern ohne Mörtel oder Zement. Mit der richtigen Technik überdauern solche Bauten Jahrtausende.

In Sardinien wurden vor 3500 Jahren riesige Wehranlagen mit dieser Technik gebaut, über 1000 stehen heute noch, man nennt sie Nuraghen. Auch in England und Irland finden sich unzählige Trockenmauern um Weiden und Felder herum, viele sind von Büschen bewachsen.


Es geht um Schlupflöcher und um das Mikroklima

Trockenmauern sind so wertvoll für die Artenvielfalt, weil sie Schlupflöcher in verschiedenen Grössen bieten. Durch die zahlreichen Ritzen und Spalten entstehen neue Lebensräume, darin fühlen sich Kleinsäuger ebenso wohl wie unzählige Insektenarten. Die Steine wärmen sich in der Sonne auf und geben diese Wärme dann ab, dadurch entsteht auf, neben und hinter solchen Trockenmauern je nach Sonnenausrichtung neue spezielle Mikroklimata, in denen sich die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere wohlfühlen.


Trockenmaueranlage in der Chrüterei

Damit Sie mit eigenen Augen sehen können, wie vielfältig sich die Flora und Fauna um eine gut angelegte Trockenmauer herum entwickelt, bauen wir im Moment für Sie eine solche Anlage als Erweiterung für unseren Schaugarten. Für Kurzentschlossene gibt es noch eine Chance mit anzupacken und unter kundiger Führung zu erlernen, worauf es beim Trockenmauerbau und der Bepflanzung wirklich ankommt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Luftige Trockenmauer in Nordirland


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